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Fotos sammeln und alte Fotos für die Trauerfeier digitalisieren

Fotos sammeln und alte Fotos für die Trauerfeier digitalisieren

Alte Fotos für die Trauerfeier zu digitalisieren, gelingt gut mit Ihrem Handy, wenn Sie auf Licht, Winkel und Spiegelungen achten. Für kleine oder besonders wichtige Fotos ist ein normaler Flachbettscanner noch besser. Mindestens genauso wichtig ist das Sammeln: Wenn alle ihre Fotos an einem Ort ablegen, und zwar bis zu einer festen Frist, ersparen Sie sich viele Nachrichten hin und her. Im Folgenden lesen Sie, wie Sie beides angehen.

Fotos bei Familie und Freunden sammeln

Die Fotos sind meist verstreut: in Alben beim Bruder, auf dem Handy eines Enkelkinds, in einer Kiste auf dem Dachboden. Am besten klappt es, wenn eine Person das Sammeln übernimmt und alle anderen wissen, wohin sie ihre Fotos schicken können.

Ein gemeinsamer Ordner

Legen Sie einen gemeinsamen Ordner oder ein geteiltes Album an, zum Beispiel in Google Fotos, iCloud, OneDrive oder Dropbox. Schicken Sie den Link an alle, die Fotos haben. So landet alles an einem Ort, und Sie müssen nicht in zehn verschiedenen Chats suchen.

Ein praktischer Tipp: Bitten Sie darum, im Dateinamen oder in einer Bildunterschrift zu vermerken, wer auf dem Foto zu sehen ist und aus welchem Jahr es ungefähr stammt. Das hilft später beim Ordnen in Kapitel.

Eine klare Frist

Nennen Sie eine Uhrzeit, nicht nur einen Tag. "Bitte bis Mittwochabend 20 Uhr" funktioniert besser als "so schnell wie möglich". Trauerorte möchten die Präsentation oft 24 Stunden im Voraus haben, am Wochenende manchmal 48 bis 72 Stunden. Rechnen Sie von dort aus zurück und planen Sie mindestens einen Tag für das Auswählen und Zusammenstellen ein. Mehr über diese Planung lesen Sie im Artikel über den Zeitplan einer Trauerfeier-Präsentation.

Es kommt immer wieder vor, dass nach der Frist doch noch ein paar schöne Fotos eintreffen. Vereinbaren Sie deshalb auch, wer entscheidet, ob diese noch hineinkommen. Wie viele Fotos Sie insgesamt brauchen, sehen Sie in der Rechentabelle für die Anzahl der Fotos.

Um Originale bitten, nicht um WhatsApp-Fotos

Fotos, die über WhatsApp verschickt werden, werden komprimiert. Auf dem Handy sehen Sie das nicht, aber auf einem großen Bildschirm in der Trauerhalle kann so ein Foto körnig oder unscharf wirken. Bitten Sie deshalb um die Originaldateien, über den gemeinsamen Ordner, per E-Mail oder mit einem Dienst wie WeTransfer.

Muss es doch über WhatsApp gehen, lassen Sie das Foto als Dokument statt als Foto verschicken: über das Plus-Symbol (iPhone) oder die Büroklammer (Android) und dann Dokument. So kommt die Originaldatei an. Die HD-Option ist besser als die Standardeinstellung, aber auch dabei wird das Foto noch verkleinert.

Alte Fotos mit dem Handy digitalisieren

Mit einem modernen Handy können Sie einen Abzug gut für eine Präsentation digitalisieren. Die Qualität hängt vor allem davon ab, wie Sie fotografieren, nicht vom Gerät.

  • Tageslicht. Legen Sie das Foto an ein Fenster, aber nicht in direktes Sonnenlicht. Weiches, gleichmäßiges Licht ergibt die besten Farben.
  • Gerade von oben. Halten Sie das Handy genau parallel zum Foto. Ein schräger Winkel macht das Foto schief und verzerrt.
  • Kein Blitz. Ein Blitz erzeugt einen harten Lichtfleck mitten auf dem Foto.
  • Spiegelungen vermeiden. Glänzende Fotos reflektieren Licht. Nehmen Sie Fotos aus der Plastikhülle oder hinter dem Glas eines Bilderrahmens hervor, und neigen Sie das Foto etwas, bis der Fleck verschwindet.
  • Das Bild füllen. Gehen Sie so nah heran, dass das Foto fast den ganzen Bildschirm ausfüllt, aber zoomen Sie nicht digital hinein.
Altes Foto mit dem Handy gerade von oben bei Tageslicht digitalisieren

Scan-Apps

Es gibt Apps, die die Arbeit erleichtern. Ein bekanntes Beispiel ist PhotoScan von Google Fotos (kostenlos). Mit der App fotografieren Sie das Foto aus mehreren Winkeln, und so werden Spiegelungen entfernt. Außerdem schneidet sie die Ränder automatisch zu und richtet das Foto gerade aus. Die App gibt es für iPhone und Android, sie wird aber seit einiger Zeit nicht mehr aktualisiert. Funktioniert sie auf Ihrem Handy nicht, wählen Sie eine andere Scan-App.

Zuschneiden können Sie auch später noch. In unserem Tool schneiden Sie ein Foto zu, sodass zum Beispiel der weiße Rand oder das Stück Tisch drumherum verschwindet, und drehen ein Foto, das auf der Seite liegt. Ein leicht schiefes Foto richten Sie vorher mit einer Scan-App gerade aus.

Alte Fotos mit einem Flachbettscanner scannen

Haben Sie einen Drucker mit Scanner, ist das für kleine oder besonders wichtige Fotos die beste Wahl. Licht und Spiegelungen stören nicht, und das Foto liegt immer gerade.

Wählen Sie diese Einstellungen:

  • 300 dpi für normale Abzüge (10 x 15 cm und größer).
  • 600 dpi für kleine Fotos, etwa Passfotos oder die kleinen quadratischen Abzüge aus den Sechziger- und Siebzigerjahren. So bleiben sie scharf, wenn sie groß auf dem Bildschirm erscheinen.
  • Speichern Sie als JPG in der höchsten Qualität.

Legen Sie mehrere Fotos gleichzeitig auf die Glasplatte, wenn Ihr Scanprogramm sie automatisch trennen kann. Das spart bei einem ganzen Album viel Zeit. Reinigen Sie die Glasplatte vorher kurz: Jedes Staubkorn wird mitgescannt.

Dias und Negative

Dias und Negative lassen sich mit einem Handy oder einem normalen Scanner kaum gut digitalisieren. Dafür brauchen Sie einen Scanner mit speziellem Aufsatz oder einen Filmscanner. Die meisten Menschen lassen das in einem Fotogeschäft oder bei einem Digitalisierungsdienst machen.

Fragen Sie aber nach, wie lange es dauert. Nicht jedes Geschäft kann innerhalb weniger Tage liefern. Klappt es nicht rechtzeitig, wählen Sie als Notlösung ein paar Dias aus und fotografieren Sie diese vor einem Leuchtkasten oder einem hellen Bildschirm.

Dateien vom iPhone und anderen Handys

iPhones speichern Fotos oft als HEIC und Videos als MOV. Nicht jedes Programm kommt damit zurecht. In unserem Tool müssen Sie sich darum nicht kümmern: HEIC und MOV werden automatisch umgewandelt. Arbeiten Sie selbst in PowerPoint, prüfen Sie, ob alle Fotos richtig angezeigt werden, bevor Sie die Präsentation abgeben.

Danach: auswählen und ordnen

Wenn alles da ist, beginnt das Auswählen. Oft haben Sie mehr Fotos, als Sie brauchen. Tipps für die Auswahl finden Sie unter Fotos für die Trauerfeier-Präsentation auswählen. Haben Sie dagegen nur wenige Fotos, lesen Sie eine Trauerfeier-Präsentation mit wenigen Fotos erstellen. Und suchen Sie noch ein Porträt für die Reden, hilft Ihnen das Trauerfoto auswählen.

Den ganzen Weg, vom Sammeln bis zur Abgabe, finden Sie unter eine Trauerfeier-Präsentation erstellen, Schritt für Schritt.

Häufige Fragen

Wie digitalisiere ich alte Fotos ohne Scanner?

Mit Ihrem Handy. Legen Sie das Foto bei Tageslicht hin, fotografieren Sie gerade von oben und verwenden Sie keinen Blitz. Eine Scan-App wie PhotoScan von Google Fotos hilft, Spiegelungen zu entfernen und das Foto gerade auszurichten.

Mit wie viel dpi sollte ich Fotos für eine Trauerfeier-Präsentation scannen?

Für normale Abzüge reichen 300 dpi. Kleine Fotos, etwa Passfotos, scannen Sie mit 600 dpi. Dann bleiben sie auch auf einem großen Bildschirm scharf.

Sind Fotos aus WhatsApp gut genug?

Oft nicht. WhatsApp komprimiert Fotos, sodass sie auf einem großen Bildschirm unscharf wirken können. Bitten Sie um die Originaldateien über einen gemeinsamen Ordner oder per E-Mail.

Kann ich HEIC-Fotos von einem iPhone verwenden?

Ja. In unserem Tool werden HEIC-Fotos und MOV-Videos automatisch umgewandelt. Arbeiten Sie selbst in PowerPoint, prüfen Sie vorher, ob alle Fotos richtig angezeigt werden.

Selbst eine Trauerfeier-Präsentation erstellen?

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